Alle Klassen Auf einen Blick
Zweirad-Klassen

Großer Motorradführerschein — Klasse A
Mit der A-Lizenz erlebst du grenzenlose Freiheit: Alle Motorräder, keine Leistungsbeschränkung. Ab 20 Jahren möglich mit zwei Jahren A2-Erfahrung, ansonsten ab 24 Jahren.
Großer Motorradführerschein — Klasse A
Der Fahrtwind als dein Lebensbegleiter.
Die A-Lizenz ist die volle Packung, wenn du dich in Lederkluft so richtig wohlfühlst: Sämtliche Motorräder, keine Leistungsbeschränkung. Hier darfst du alles fahren. Übrigens schon ab 20 Jahren, vorausgesetzt du hast schon zwei Jahre an A2-Erfahrung – ansonsten liegt das Mindestalter für den Direkteinstieg bei 24 Jahren. Dann steht dir alles frei, was einen Motor, weniger als vier Räder und eine Straßenzulassung hat.
Als Ersterwerber eines Führerscheins fallen für dich 16 Doppelstunden an Theorieunterricht an. Bist du bereits im Besitz eines Führerscheins, so reduziert sich die Anzahl deiner Theorieeinheiten.

Mittlerer Motorrad-Führerschein — Klasse A2
Mit dem A2-Führerschein kannst du ab 18 Jahren leistungsstarke Motorräder bis 35 kW fahren und noch mehr Freiheit genießen. Besitzt du bereits den A1-Führerschein, reicht eine praktische Prüfung, um aufzusteigen.
Mittlerer Motorrad-Führerschein — Klasse A2
Wenn Freiheit mehr als eine Phase sein soll.
Wenn du mindestens 18 Jahre alt bist, darfst du dich für den A2-Führerschein entscheiden. Mit ihm hast du die Erlaubnis, Motorräder mit einer Leistung von bis zu 35 kW (48 PS) sowie maximal 0,2 kW/kg Leistungsgewicht zu fahren und Freiheit sowie etwas mehr Leistung als Beispielsweise bei der Klasse A1 in deinen Alltag zu bringen. Letztere zu besitzen kommt dir aber hier übrigens zu Gute: Willst du von A1 auf A2 upgraden, braucht es dafür nur eine einzige praktische Prüfung und schon darfst du um- und aufsteigen. Voraussetzung dafür ist es, dass du seit mindestens 2 Jahren im Besitz des A1-Führerscheins bist.
Als Ersterwerber eines Führerscheins fallen für dich 16 Doppelstunden an Theorieunterricht an. Bist du bereits im Besitz eines Führerscheins, so reduziert sich die Anzahl deiner Theorieeinheiten.

Dein erstes Motorrad — Klasse A1
Mit dem A1-Führerschein kannst du schon ab 16 dein erstes Motorrad erleben, genießt Freiheit und Unabhängigkeit auf zwei Rädern. Zudem bietet er eine tolle Startbasis, um später auf höhere Führerscheinklassen aufzusteigen.
Dein erstes Motorrad — Klasse A1
Dein erster Schritt in Richtung Unabhängigkeit.
Das Gesetz spricht von „Leichtkraftrad“, wir formulieren es schöner: Dein erstes Motorrad. Schon ab 16 Jahren darfst du die Führerscheinklasse A1 absolvieren und damit Bikes mit einem Hubraum von bis zu 125 cm³ und einer Motorleistung von maximal 11 kW (etwa 15 PS) fahren. Aber auch dreirädrige KFZs mit bis zu 15 kW Leistung sind für dich drin. Du merkst: Der A1-Führerschein ist ideal, wenn du schon als junger Fahrer Mobilität und Unabhängigkeit suchst. Übrigens auch dann, wenn du eigentlich mit einer höheren Klasse liebäugelst: Nach zwei Jahren A1-Fahrpraxis darfst du mit nur einer weiteren Prüfung auf den A2-Führerschein upgraden.
Als Ersterwerber eines Führerscheins fallen für dich 16 Doppelstunden an Theorieunterricht an. Bist du bereits im Besitz eines Führerscheins, so reduziert sich die Anzahl deiner Theorieeinheiten.

Roller-Führerschein — Klasse AM
Mit dem AM-Führerschein kannst du ab 15 Jahren "Roller" Fahren und deinen ersten Schritt in Richtung Unabhängigkeit gehen.
Roller-Führerschein — Klasse AM
Dein Weg auf die Straße.
Damit fängt alles an. Du kennst den AM-Führerschein vermutlich als „Rollerführerschein“ – und genau das ist er: Wenn du mindestens 15 Jahre alt bist, darfst du mit ihm zweirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge steuern und zum ersten Mal den Fahrtwind der Freiheit spüren. Nach 14 Theorie-Doppelstunden und natürlich des zugehörigen Praxisunterrichts warten auf dich Verbrennungsmotoren mit maximal 45 km/h sowie 50 cm³ sowie Elektromotoren mit bis zu 4 kW.
Zweirad-Aufstiege / -Schulungen

A Erweiterung
Nach zwei Jahren im Besitz der Klasse A2 kannst du mit lediglich einer praktischen Prüfung in die Klasse A aufsteigen und endlich die volle Range motorisierter Zweiräder erleben.
A Erweiterung
Als würdest du zum zweiten Mal erwachsen werden – aber in Rekordzeit.
Falls du älter als 20 Jahre bist und seit über zwei Jahren den Führerschein Klasse A2 besitzt, steht dir ein ziemlich einfacher Weg zur Klasse A offen. Alles, was du dafür tun musst: Eine praktische Prüfung ablegen und diese bestehen. A wie Alles – let’s go!

A2 Erweiterung
Für den Umstieg von Klasse A1 auf A2 brauchst du fast nix – nur 40 Minuten Zeit und seit mindestens zwei Jahren den Führerschein A1.
A2 Erweiterung
A1 ist dir zu langsam? Gib uns 40 Minuten.
Wenn du seit mindestens zwei Jahren entspannt deine A1-Lizenz rockst, kannst du ganz unkompliziert zur Klasse A2 aufsteigen. Alles, was du dafür brauchst, ist eine verkürzte praktische Prüfung (etwa 40 Minuten) – Theorie fällt keine an, dafür aber jede Menge neuer Fahrspaß für dich!

Klasse A mit 21 — (SZ80)
Absolviere bereits mit 21 Jahren die Ausbildung für Klasse A. Bis zu deinem 24. Lebensjahr kannst du Motorräder der Klasse A2 fahren, ab 24 Jahren erhältst du automatisch die Erlaubnis, Motorräder der Klasse A ohne Leistungsbeschränkungen zu fahren, ohne eine zusätzliche Prüfung ablegen zu müssen.
Klasse A mit 21 — (SZ80)
Mit jungen Jahren auf die großen Maschinen.
Mit der Klasse A80 kannst du deine Fahrausbildung und die praktische Prüfung schon ab deinem 21. Lebensjahr auf einem Motorrad der Klasse A absolvieren. Das bedeutet, dass du die gleichen praktischen und theoretischen Inhalte wie für die Klasse A lernst. Bis du 24 Jahre alt bist, darfst du jedoch nur Motorräder der Klasse A2 fahren. Diese haben eine maximale Motorleistung von 35 kW (48 PS) und ein Leistungsgewicht von höchstens 0,2 kW/kg.
Das Beste an der A80 ist, dass du ab deinem 24. Lebensjahr ohne eine weitere praktische Prüfung automatisch die Erlaubnis erhältst, alle Motorräder der Klasse A zu fahren. Das heißt, du kannst dann Motorräder ohne Einschränkungen hinsichtlich Leistung und Hubraum fahren. Du sparst dir damit Zeit, Aufwand und die Kosten einer zusätzlichen Fahrprüfung.

B196 — Leichtkrafträder mit bis zu 100 km/h
Als Autofahrer in kurzer Zeit ohne Prüfung aufs Motorrad umsteigen – die B196-Erweiterung macht’s möglich, wenn du über 25 bist und mehr als 5 Jahre den Führerschein Klasse B besitzt.
Weitere InfosB196 — Leichtkrafträder mit bis zu 100 km/h
Falls vier Räder dir zwei zu viel sind.
Damit wirst du ganz easy zum Rider: Mit der B196-Erweiterung darfst du sämtliche Motorräder fahren, die unter die Klasse A1 fallen. Obwohl du eigentlich “nur” einen Autoführerschein hast. Zur Erinnerung: Klasse A1 bedeutet alle Krafträder bis zu 125 cm³ und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW sowie dreirädrige Kraftfahrzeuge bis zu 15 kW.
Die 196-Erweiterung gibt’s übrigens ganz ohne Prüfung: Wir machen lediglich eine Fahrerschulung mit mindestens vier theoretischen sowie fünf praktischen Unterrichtseinheiten à 90 Minuten – dann darfst du aufsteigen, als hättest du nie etwas anderes gemacht.
Wenn du also über 25 Jahre alt bist und dazu seit mindestens fünf Jahren den Führerschein Klasse B besitzt, können wir dir die 196-Erweiterung nur ans Herz legen. Es lohnt sich.

Dein erster Führerschein — Mofa
Für deinen ersten “Führerschein” (in diesem Fall eher Prüfbescheinigung) statten wir dich mit sechs Stunden Theorie- sowie einer Stunde Praxisunterricht aus. Dann gehts zur Prüfung und schon fährst du Mofa.
Dein erster Führerschein — Mofa
Wenn dein Drahtesel Pferdestärken bekommt.
Dein erster Führerschein ist tatsächlich gar keiner – zumindest nicht im klassischen Sinne: Wir sprechen eigentlich von einer Prüfbescheinigung. Aber völlig egal, wie das Ding heißt, für dich bedeutet es zwei Dinge: Guten Sound und Freiheit. Sobald du 15 Jahre alt bist, darfst du fahren. Vorher warten noch mindestens sechs Theorie-Doppelstunden à 90 Minuten sowie eine Praxis-Doppelstunde. Dann bist du ready für die Prüfung und es kann endlich losgehen. Let's Mofa!
Autoklassen

Autofahren mit 17 — BF17
Mit BF17 darfst du bereits mit 17 Jahren in Begleitung einer berechtigten Person ans Steuer. Auch andere Führerscheine wie ein Anhänger- oder Automatikführerschein lassen sich mit BF17 kombinieren.
Autofahren mit 17 — BF17
Mindestalter
17 Jahre
Dauer
Theorie in 7 Werktagen grundsätzlich möglich
Praxis
Individuell
Begleitete Unabhängigkeit.
Dein Cheatcode, um bereits mit 17 Jahren hinters Steuer zu dürfen: BF17 (begleitetes Fahren mit 17) kannst du in Kombination mit den anderen Autoführerscheinen beantragen – und dann in Begleitung einer berechtigten Person (30 Jahre oder älter, maximal ein Punkt in Flensburg und seit mindestens fünf Jahren ununterbrochener Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B) fahren.
Dann darfst du — wie bei der Klasse B — nicht nur Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 3.500 kg und bis zu acht Passagiersitzen fahren, sondern hast die Berechtigung für die Klassen AM (Rollerführerschein) sowie L (Traktorführerschein) auch gleich mit dabei. Und auch, wenn mal ein Anhänger mit muss: Bei Klasse B sind Modelle bis zu 750 kg oder ein Gesamtgewicht (Auto + Anhänger) von maximal 3.500 kg möglich.
Der Theorieunterricht Klasse B mit Zusatz BF17 umfasst 12 Doppelstunden Grundstoff und 2 Doppelstunden klassenspezifische Inhalte. Der Praxisunterricht umfasst insgesamt mindestens 12 Fahrstunden, aufgeteilt in 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Dunkelfahrt-Fahrstunden sowie zusätzlicher Übungsstunden nach Bedarf.

Autoführerschein — Klasse B
Ermöglicht das Fahren von Fahrzeugen bis zu einer Gesamtmasse von 3.500 kg und bis zu acht Passagieren. Auch das Führen von Anhängern bis 750 kg oder ein Gesamtkombinationsgewicht von 3.500 kg ist möglich.
Autoführerschein — Klasse B
Dein Fahrertüröffner.
Der Standardführerschein fürs Auto, der Klassiker schlechthin. Mit der Klasse B Lizenz darfst du nicht nur Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 3.500 kg und bis zu acht Passagiersitzen fahren, sondern hast die Berechtigung für die Klassen AM (Rollerführerschein) sowie L (Traktorführerschein) auch gleich mit dabei. Und auch, wenn mal ein Anhänger mit muss: Bei Klasse B sind Modelle bis zu 750 kg oder ein zulässiges Gesamtgewicht (Auto + Anhänger) von maximal 3.500 kg möglich.
Der Theorieunterricht Klasse B umfasst 12 Doppelstunden Grundstoff und 2 Doppelstunden klassenspezifische Inhalte. Der Praxisunterricht umfasst insgesamt mindestens 12 Fahrstunden, aufgeteilt in 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Dunkelfahrt-Fahrstunden sowie zusätzlicher Übungsstunden nach Bedarf.
Solltest du jünger als 18 Jahre sein, wirst du bei der BF17-Variante fündig: Hier darfst du bereits mit 17 Jahren in Begleitung einer berechtigten Person ans Steuer.

Schaltwagen mit Automatikprüfung — B197
Mit der B197-Erweiterung kannst du Schaltwagen fahren, auch wenn du deine Prüfung in einem Automatikauto absolviert hast.
Schaltwagen mit Automatikprüfung — B197
Automatik, aber trotzdem schalten.
Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Die B197-Erweiterung erlaubt dir das Fahren von Schaltwagen, obwohl die Prüfung auf einem Automatikfahrzeug stattfindet. Hierfür musst du lediglich 10 Fahrstunden im Schaltwagen absolvieren.
Dann darfst du — wie bei der Klasse B — nicht nur Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 3.500 kg und bis zu acht Passagiersitzen fahren, sondern hast die Berechtigung für die Klassen AM (Rollerführerschein) sowie L (Traktorführerschein) auch gleich mit dabei. Und auch, wenn mal ein Anhänger mit muss: Bei Klasse B sind Modelle bis zu 750 kg oder ein Gesamtgewicht (Auto + Anhänger) von maximal 3.500 kg möglich.
Der Theorieunterricht Klasse B mit Schlüsselzahl 197 umfasst 12 Doppelstunden Grundstoff und 2 Doppelstunden klassenspezifische Inhalte. Der Praxisunterricht umfasst insgesamt mindestens 12 Fahrstunden, aufgeteilt in 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Dunkelfahrt-Fahrstunden sowie zusätzlicher Übungsstunden nach Bedarf.
B197 und BE? Wichtige Info!
Du hast die Fahrerlaubnis Klasse B mit der Schlüsselzahl 197 erworben oder möchtest sie erwerben und dann diese mit der Klasse BE erweitern? Dann beachte:
1
BE mit Schlüsselzahl 78
Wird die Prüfung der Klasse BE auf einem Automatikgetriebe absolviert wird der Klasse BE die Schlüsselzahl 78 angehangen (nur Automatikgetriebe). Dies bedeutet, dass Du einen Anhänger der Klasse B96 oder BE nur mit einem Auto mit Automatikgetriebe ziehen darfst.
2
Anhänger-Prüfung mit Schaltgetriebe
Möchtest Du das nicht, dann muss die Pürfung für BE zwingend auf einem Schaltgetriebe erfolgen.
3
Klasse B mit Schaltgetriebe
Falls Du noch keine Klasse B hast, diese direkt auf Schaltgetriebe absolvieren.
Anhängerklassen

Anhänger-Führerschein an einem Tag — B96
Ermöglicht das Fahren von Kombinationen bis 4.250 kg, ideal für Wohnwagen und kleine Anhänger. Er erfordert lediglich eine kurze Zusatzausbildung — ganz ohne Prüfung.
Weitere InfosAnhänger-Führerschein an einem Tag — B96
Wenns ein bisschen mehr Stauraum sein soll.
Der kleine Bruder des BE-Führerscheins und meistens ausreichend, falls du einen Wohnwagen oder einen kleinen Lasten-Anhänger bewegen willst. Mit der Klasse B96 darfst du Kombinationen von insgesamt bis zu 4.250 kg fahren – vorausgesetzt, das Zugfahrzeug fällt dabei unter die Klasse B. Für die Erweiterung deines B-Führerscheins auf B96 fallen mindestens 2,5 Stunden zusätzlicher Theorie sowie mindestens 3,5 Stunden Praxis an.
Solltest du jünger als 18 Jahre sein, darfst du dank der BF17-Variante bereits mit 17 Jahren in Begleitung einer berechtigten Person ans Steuer.

Großer Anhänger-Führerschein — Klasse BE
Der Klasse BE Führerschein ermöglicht es dir, größere Anhänger bis 3.500 kg zu ziehen und mit einer Gesamtmasse von bis zu 7.000 kg unterwegs zu sein.
Weitere InfosGroßer Anhänger-Führerschein — Klasse BE
Wenn du richtig was mitnehmen willst.
Der „echte“ Anhängerführerschein. Mit ihm darfst du Anhänger bis 3.500 kg ziehen, die insgesamt zulässige Gesamtmasse (Zugfahrzeug + Anhänger) ist auf 7.000 kg begrenzt. Hast du bereits eine Fahrerlaubnis der Klasse B, fallen für die Klasse BE mindestens fünf Pflichtfahrstunden (davon drei Überlandfahrten sowie je eine Stunde Autobahn- und Dunkelfahrt) an, bevor es für dich auf freie Fahrt geht. Von einer Theorieprüfung bist du in diesem Fall befreit.
Solltest du jünger als 18 Jahre sein, darfst du dank der BF17-Variante bereits mit 17 Jahren in Begleitung einer berechtigten Person ans Steuer.
B197 und BE? Wichtige Info!
Siehe Autoklassen weiter oben.